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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fachtag „Soziale Arbeit in der Schule“
Nr.
KGÖ.NLF19.13.04
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
02.04.2019 , 09:00 Uhr
Ende
02.04.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
02.03.2019
max. Teilnehmer
150
Kosten
kostenlos
Adressaten
sozialpädagogische Fachkräfte, multiprofessionelle Teams von Schulen, Lehrkräfte, pädagogisches Persona
Beschreibung
Der Fachtag „Soziale Arbeit in der Schule“ präsentiert für die Themenbereiche Beratung, Kooperation von Eltern, Schule und Schulsozialarbeit, multiprofessionelle Zusammenarbeit, Gewaltprävention und (Kollegiale) Beratung praxisorientierte Entwürfe.
Die Teilnehmenden werden neben einem Eröffnungsvortrag zum Thema „Was will und was kann soziale Arbeit in Schule leisten“ und einem Abschlussvortrag zum Thema „Neue Autorität in Haltung und Handlung als Leitfaden für die Schulsozialarbeit“ an zwei Workshoprunden teilnehmen.

Folgender Ablauf ist geplant:
ab 09.00 Uhr Ankommen
09.30 Uhr Eröffnung
09.45 Uhr Vortrag: "Was will und was kann Schulsozialarbeit leisten?"
10.45 Uhr Pause
11.00 Uhr Workshoprunde 1
12.30 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Workshoprunde 2
14.45 Uhr Pause
15.00 Uhr Vortrag: "Neue Autorität in Haltung und Handlung. Ein Leitfaden für die soziale Arbeit in der Schule"
16.00 Uhr Ende des Fachtags

Folgende Workshops sind geplant:
Nr. 1: Gewaltprävention durch Schulsozialarbeit
Nr. 2: Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Schulsozialarbeit
Nr. 3: Kooperation mit Lehrpersonen und multiprofessionelle Zusammenarbeit
Nr. 4: Systemisch Beraten - Fallbeispiele aus der Praxis der Schulsozialarbeit
Nr. 5: Kollegiale Beratung in der Schulsozialarbeit
Nr. 6: Kooperation und Netzwerkarbeit von Schulsozialarbeit und Jugendhilfe

Bei der Anmeldung muss ein Workshop in Runde 1 und ein (anderer) Workshop in Runde 2 gewählt werden.
Workshop Nr. 6 wird nur in Runde 1 angeboten.

Wichtiger Hinweis:
Es gelten die Teilnahmebedingungen, die auf der Homepage des NLF Göttingen oder unter direkt unter http://www.uni-goettingen.de/de/416943.html einzusehen sind. Mit der Anmeldung für diese Veranstaltungen erkennen Sie diese Bedingungen an.
Zielsetzung
Die sozialpädagogischen Fachkräfte im Landesdienst werden fachlich fortgebildet. Insbeson- dere soll diese Fortbildungsmaßnahme dazu führen, die Zusammenarbeit von multiprofessionellen Teams zu stärken, sowie Probleme bei der Kommunikation der verschiedenen Professionen präventiv entgegen zu wirken. Zudem werden die sozialpädagogischen Fachkräfte für Ihre Aufgaben laut Erlass im System Schule fortgebildet.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Göttingen - Netzwerk Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Workshops

11:00

12:00

13:00

14:00

V1 Gewaltpraevention

Gewaltprävention durch Schulsozialarbeit

Immer wieder werden Pädagog*innen mit als »auffällig« und auch gewalttätig erlebten Verhaltensweisen von Schüler*innen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen, oder ziehen sich zurück, lassen gewähren oder geraten in eskalierende Machtkämpfe, die zu weiterer Verzweiflung und Ohnmacht führen können. Die Workshop-Teilnehmer*innen lernen, die entstandenen Eskalationsprozesse zu erkennen und aus diesen auszusteigen, deeskalierend und beziehungsfördernd vorzugehen und anhand der Interventionsmöglichkeiten des Konzepts der »Neuen Autorität in der Schule« tragfähige Beziehungen im Schulalltag zu entwickeln.

V2 Zusammenarbeit Eltern

Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Schulsozialarbeit

Zusammenarbeit mit Eltern in der Schulsozialarbeit findet immer im Dreieck von Schule, Familie und Sozialer Arbeit statt. Dieses Dreieck bietet durch seine Verknüpfung der drei Bildungsmodalitäten grundsätzlich ideale Voraussetzungen für konstruktive Zusammenarbeit und eine umfassende Bildung jedes einzelnen Kindes. Eine gute Zusammenarbeit der Akteure formaler, informeller und non-formaler Bildung ist für die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit unabdingbar. Das Verhältnis dieser drei Bildungsmodalitäten zueinander ist jedoch von vielfältigen Schwierigkeiten geprägt. Nicht nur wird in der formalen Bildung die große Bedeutung der informellen Bildung, unter anderem für den Erwerb von formaler Bildung, meist verkannt, es stehen auch die Eltern als Akteure der informellen Bildung der formalen Bildung in ihrer Ausprägung Schule oft verunsichert gegenüber. Schulsozialarbeit hat hier die Möglichkeit, über ihren anderen – nicht selektiven und bewertenden - Zugang zu Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern eine Brückenfunktion einzunehmen, um die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule zu verbessern. Im Workshop sollen die Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Schulsozialarbeit näher beleuchtet und diskutiert werden.

V3 Kooperation Lehrpersonen

Kooperation mit Lehrpersonen und multiprofessionelle Zusammenarbeit

Im Workshop sollen zunächst die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes „Inklusive Schulsozialarbeit: Organisationale und professionelle Herausforderungen der Sozialen Arbeit in der inklusiven Schule“ vorgestellt werden, bevor wir uns vor diesem Hintergrund der zentralen Frage widmen, wie sich Schulsozialarbeiter*innen in multiprofessionellen Settings, wie z.B. in multiprofessionellen Teams an Schulen, gegenüber den anderen Berufsgruppen bzw. Professionen am Ort Schule positionieren und welche Zuständigkeiten sie insbesondere mit Blick auf Inklusion für sich markieren.

V4 Systematisch Beraten

Systemisch Beraten - Fallbeispiele aus der Praxis der Schulsozialarbeit

„Beraten“ ist grundsätzlich Aufgabe aller Lehrer*innen und (Schul-)Sozialarbeiter*innen. So steht es geschrieben. Systemisch beraten basiert auf einem Ansatz, das Umfeld, in dem etwas geschieht, gleich mitzudenken. Schule ist ein soziales System, das aus vielen Systemen und Subsystemen besteht, die Einfluss aufeinander nehmen und jedes System seine eigenen Strukturen bereits entwickelt hat. Systemisch denken und handeln bedeutet, jede einzelne Persönlichkeit als Teil unterschiedlicher Beziehungsnetze zu sehen, innerhalb derer individuelle Realität konstruiert wird und Verhalten entsteht.

V5 Kollegiale Beratung

Kollegiale Beratung in der Schulsozialarbeit

Die Kollegiale Fallberatung eröffnet Lösungswege aus schwierigen Fällen und schützt vor emotionaler Überforderung. Welche Settings und Verfahren eignen sich auch unter ungünstigen strukturellen Bedingungen? Mit den Teilnehmer*innen werden Erfahrungen abgeglichen und die jeweiligen Stolpersteine und Erfolgsmodelle herausgearbeitet. Verschiedene Kurz- und Langvarianten der Kollegialen Beratung in der eigenen Schule bzw. im schulischen Netzwerk werden praxisnah vermittelt und bieten neue Möglichkeiten für die Beratungsarbeit.

V6 Jugendhilfe

Kooperation und Netzwerkarbeit von Schulsozialarbeit und Jugendhilfe

In dem Workshop wird einleitend Bezug genommen auf die normativen, strategischen und operationalen Steuerungsmöglichkeiten anhand des SGB VIII. Die strukturelle Zusammenarbeit Jugendhilfe und Schule ist z.B. im § 81 Nr. 3 SGBVIII benannt sowie teilweise in den Schulgesetzen der Länder und Förderungsrichtlinien geregelt. Schulsozialarbeit ist u. a. laut dem Kooperationsverbund Schulsozialarbeit sowie der GEW eine Leistung der Jugendhilfe und bildet ein zentrales Scharnier des partnerschaftlichen Zusammenwirkens zwischen Jugendhilfe und Schule. In diesem Workshop sollen zentrale Probleme der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit benannt und problemlösende Maßnahmen erarbeitet werden (Finanzierung, Kontraktmanagement, Kooperationsvereinbarungen usw.). Des Weiteren sollen auch auf die Funktion und Bedeutung von Bildungskonzeptionen und entsprechende Konzepte der Schulsozialarbeit herausgearbeitet werden, die z.B. die Schaffung von Bildungslandschaften qualifizieren helfen.

N1 Gewaltpraevention

Gewaltprävention durch Schulsozialarbeit

Immer wieder werden Pädagog*innen mit als »auffällig« und auch gewalttätig erlebten Verhaltensweisen von Schüler*innen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen, oder ziehen sich zurück, lassen gewähren oder geraten in eskalierende Machtkämpfe, die zu weiterer Verzweiflung und Ohnmacht führen können. Die Workshop-Teilnehmer*innen lernen, die entstandenen Eskalationsprozesse zu erkennen und aus diesen auszusteigen, deeskalierend und beziehungsfördernd vorzugehen und anhand der Interventionsmöglichkeiten des Konzepts der »Neuen Autorität in der Schule« tragfähige Beziehungen im Schulalltag zu entwickeln.

N2 Zusammenarbeit Eltern

Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Schulsozialarbeit

Zusammenarbeit mit Eltern in der Schulsozialarbeit findet immer im Dreieck von Schule, Familie und Sozialer Arbeit statt. Dieses Dreieck bietet durch seine Verknüpfung der drei Bildungsmodalitäten grundsätzlich ideale Voraussetzungen für konstruktive Zusammenarbeit und eine umfassende Bildung jedes einzelnen Kindes. Eine gute Zusammenarbeit der Akteure formaler, informeller und non-formaler Bildung ist für die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit unabdingbar. Das Verhältnis dieser drei Bildungsmodalitäten zueinander ist jedoch von vielfältigen Schwierigkeiten geprägt. Nicht nur wird in der formalen Bildung die große Bedeutung der informellen Bildung, unter anderem für den Erwerb von formaler Bildung, meist verkannt, es stehen auch die Eltern als Akteure der informellen Bildung der formalen Bildung in ihrer Ausprägung Schule oft verunsichert gegenüber. Schulsozialarbeit hat hier die Möglichkeit, über ihren anderen – nicht selektiven und bewertenden - Zugang zu Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern eine Brückenfunktion einzunehmen, um die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule zu verbessern. Im Workshop sollen die Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Schulsozialarbeit näher beleuchtet und diskutiert werden.

N3 Kooperation Lehrpersonen

Kooperation mit Lehrpersonen und multiprofessionelle Zusammenarbeit

Im Workshop sollen zunächst die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojektes „Inklusive Schulsozialarbeit: Organisationale und professionelle Herausforderungen der Sozialen Arbeit in der inklusiven Schule“ vorgestellt werden, bevor wir uns vor diesem Hintergrund der zentralen Frage widmen, wie sich Schulsozialarbeiter*innen in multiprofessionellen Settings, wie z.B. in multiprofessionellen Teams an Schulen, gegenüber den anderen Berufsgruppen bzw. Professionen am Ort Schule positionieren und welche Zuständigkeiten sie insbesondere mit Blick auf Inklusion für sich markieren.

N4 Systematisch Beraten

Systemisch Beraten - Fallbeispiele aus der Praxis der Schulsozialarbeit

„Beraten“ ist grundsätzlich Aufgabe aller Lehrer*innen und (Schul-)Sozialarbeiter*innen. So steht es geschrieben. Systemisch beraten basiert auf einem Ansatz, das Umfeld, in dem etwas geschieht, gleich mitzudenken. Schule ist ein soziales System, das aus vielen Systemen und Subsystemen besteht, die Einfluss aufeinander nehmen und jedes System seine eigenen Strukturen bereits entwickelt hat. Systemisch denken und handeln bedeutet, jede einzelne Persönlichkeit als Teil unterschiedlicher Beziehungsnetze zu sehen, innerhalb derer individuelle Realität konstruiert wird und Verhalten entsteht.

N5 Kollegiale Beratung

Kollegiale Beratung in der Schulsozialarbeit

Die Kollegiale Fallberatung eröffnet Lösungswege aus schwierigen Fällen und schützt vor emotionaler Überforderung. Welche Settings und Verfahren eignen sich auch unter ungünstigen strukturellen Bedingungen? Mit den Teilnehmer*innen werden Erfahrungen abgeglichen und die jeweiligen Stolpersteine und Erfolgsmodelle herausgearbeitet. Verschiedene Kurz- und Langvarianten der Kollegialen Beratung in der eigenen Schule bzw. im schulischen Netzwerk werden praxisnah vermittelt und bieten neue Möglichkeiten für die Beratungsarbeit.

N6 Jugendhilfe

Kooperation und Netzwerkarbeit von Schulsozialarbeit und Jugendhilfe

In dem Workshop wird einleitend Bezug genommen auf die normativen, strategischen und operationalen Steuerungsmöglichkeiten anhand des SGB VIII. Die strukturelle Zusammenarbeit Jugendhilfe und Schule ist z.B. im § 81 Nr. 3 SGBVIII benannt sowie teilweise in den Schulgesetzen der Länder und Förderungsrichtlinien geregelt. Schulsozialarbeit ist u. a. laut dem Kooperationsverbund Schulsozialarbeit sowie der GEW eine Leistung der Jugendhilfe und bildet ein zentrales Scharnier des partnerschaftlichen Zusammenwirkens zwischen Jugendhilfe und Schule. In diesem Workshop sollen zentrale Probleme der Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit benannt und problemlösende Maßnahmen erarbeitet werden (Finanzierung, Kontraktmanagement, Kooperationsvereinbarungen usw.). Des Weiteren sollen auch auf die Funktion und Bedeutung von Bildungskonzeptionen und entsprechende Konzepte der Schulsozialarbeit herausgearbeitet werden, die z.B. die Schaffung von Bildungslandschaften qualifizieren helfen.

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