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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fortbildung für Lehrkräfte in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem im April 2019
Nr.
19.14.74
Dauer
mehrtägige Veranstaltung
In Zusammenarbeit mit
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Niedersächsisches Kultusministerium, Yad Vashem
Anfang
03.04.2019 , 10:00 Uhr
Ende
14.04.2019 , 12:30 Uhr
Anmeldeschluss
04.01.2019
max. Teilnehmer
16
Kosten
480,00 EUR
Adressaten
Lehrkräfte an Gedenkstätten, Lehrkräfte und Fachleiterinnen und Fachleiter sowie Fachseminarleiterinnen und Fachseminarleiter der Fächer Geschichte, Politik, Werte und Normen sowie Religion, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Lehrkräfte mit Beratungsaufgaben
Beschreibung
Fortbildung für Lehrkräfte in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem im April 2019

Die Auseinandersetzung mit den im Nationalsozialismus begangenen Verbrechen sowie der pädagogische und fachdidaktische Umgang damit in Deutschland und in Israel sind wesentliche Anliegen historisch-politischer Bildung. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Kooperation von schulischer Bildung und Gedenkstättenpädagogik.

Die hier angebotene Lehrkräftefortbildung wird auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Nds. Kultusministerium und der Gedenkstätte Yad Vashem durchgeführt. Inhaltliche Schwerpunkte der Fortbildung sind eine Unterstützung des Lehrens und Lernens der jeweiligen historischen, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten sowie ein Austausch über pädagogische und didaktisch-methodische Fragen im Zusammenhang mit der Vermittlung der Geschichte der Shoah und anderer NS-Verbrechen und ihrer Folgen sowie von relevanten historisch-politischen Informationen und Materialien.

Der Besuch des Landes, das Gespräch mit den Menschen dort, die unmittelbare Wahrnehmung von Gesellschaft, Kultur und Religion sollen darüber hinaus dazu dienen, Wissen und Verständnis gegenüber den politischen Herausforderungen in einer Region mit weltpolitischen Dimensionen zu entwickeln und zu reflektieren.

Bedingung für die Teilnahme an der Fahrt nach Israel ist die Teilnahme am zweitägigen Vorbereitungsseminar am 18./19.2.2019 in Hannover und dem Auswertungsseminar am 29./30.8.2019 in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Außerdem wird die Bereitschaft erwartet, über die Reise hinaus in einem themengebundenen landesweiten Netzwerk mitzuarbeiten und ggf. an der Weiterentwicklung didaktischer Materialien mitzuwirken.

Für Anmeldungen ist neben der Angabe der persönlichen Daten eine etwa einseitige persönliche Darstellung zwingend erforderlich. In dieser soll die Motivation für die Teilnahme an der Fortbildung dargelegt werden. Neben der Angabe der persönlichen Daten ist eine Darstellung der eigenen Arbeitsschwerpunkte im Kontext von Erinnerungskultur und historisch- politischer Bildungsarbeit erbeten; zudem ist eine Ideenskizze für die Umsetzung der Fortbildungseindrücke (Israelaufenthalt sowie Vor- und Nachbereitungsseminar) im schulischen oder außerschulischen Bildungskontext erforderlich (d. h.: Welches Projekt würden Sie in Folge der Fortbildung gern konzipieren und durchführen? Wie sollen die Erfahrungen und fachlichen bzw. didaktisch-methodischen Ansätze der Fortbildung Anwendung finden? Zu welchen Themen würden Sie gerne Materialien entwickeln bzw. weiterentwickeln?). Dabei soll ein Umfang von max. fünf Seiten nicht überschritten werden.

Bei mehr als 20 Anmeldungen nimmt die Seminarleitung eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Teilnehmende werden bis spätestens zur 2. KW 2019 über ihre Teilnahme informiert.

Bei einem Eigenanteil der Teilnehmenden in Höhe von 480 Euro (+ Fahrtkosten zum Vor- und Nachbereitungsseminar, An- und Abreise zum Flughafen sowie Trinkgelder in Israel in Höhe von 6 Euro pro Tag) übernehmen die Veranstalter die übrigen Kosten für das Vorbereitungsseminar, das Auswertungsseminar sowie Flug, Unterkunft, Verpflegung und die Umsetzung des Programms in Israel. Die Unterbringung in Jerusalem erfolgt in Einzelzimmern, während der beiden letzten Nächte in Tel Aviv in Doppelzimmern. Für die Dauer der Reise ist über die Schulleitung bei der Nds. Landesschulbehörde Sonderurlaub zu beantragen.

Tagungssprachen in Israel sind Deutsch und Englisch.

An der Fortbildung interessierte niedersächsische Lehrkräfte wenden sich bitte mit Rückfragen vorzugsweise an Frau Dr. Nina Köberer (koeberer@nlq.nibis.de) und mit verbindlichen Anmeldungen bis zum 30.11.2018 ausschließlich per E-Mail an yadvashem@nlq.nibis.de.
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Dr. Inga Niehaus (Leitung)
Katrin Unger
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