Detailansicht

Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Grundlagen der Traumapädagogik – Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
Nr.
khi19.44.029
Dauer
3 Tage, 28.-30.10.2019, je 9:30-16 Uhr (ohne Übernachtung)
In Zusammenarbeit mit
Kapahnke-Blaase, Claudia
Anfang
28.10.2019 , 09:30 Uhr
Ende
30.10.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
14.10.2019
max. Teilnehmer
14
min. Teilnehmer
8
Kosten
kostenlos
Adressaten
Sozialpädagogische Fachkräfte / multiprofessionelle Teams von Schulen / Lehrkräfte / pädagogisches Personal der öffentlichen Schulen (im Landesdienst)
Beschreibung
Der Umgang mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Familiensystemen stellt für viele Pädagogen eine besondere Herausforderung dar und prägt zunehmend den Alltag von Jugendhilfe, Schule, Beratungseinrichtungen.
Durch ein Trauma hat das Kind einen Bruch in seiner Entwicklung erlitten, Vertrauen verloren und evtl. auch post-traumatische Symptome entwickelt. Bewährte pädagogische Interventionen erweisen sich zum Teil als kontraproduktiv und manchmal sogar re-traumatisierend. Wichtig ist, zu verstehen, wie die Betroffenen Schutzmechanismen lernen können, die helfen, der Flut von Bildern und Erinnerungen Einhalt zu bieten, um am Alltag teilhaben zu können.

Inhalt:
• Einführung in die Traumapädagogik
• Was passiert bei einer Traumatisierung?
• Was sind kurz- und langfristige Folgen von Traumatisierung?
• Grundregeln für den Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
• Befähigung zu einem wirkungsvollen pädagogischen Umgang
• Techniken zur Stabilisierung, Ressourcen – Aktivierung, Selbstwirksamkeit
• Grenzen und Möglichkeiten pädagogischer Arbeit
• Reflexion der eigenen professionellen Rolle
• Hilfreiche Grundhaltung im Helfersystem
• Psychohygiene für das Helfersystem

Die Veranstaltung findet statt in der Universität Hildesheim, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim, Gebäude N (Forum), Raum N330.

In den Pausen stehen für Sie verschiedene Getränke und Kekse bereit. Mittagessen und ggf. Übernachtung sind in den Kosten nicht enthalten, jedoch gibt es in der Nähe der Universität verschiedene Möglichkeiten, ein Mittagessen einzunehmen.

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusmimnisterium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Reisekosten werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Antrag gezahlt. Die Reisekostenabrechnungen richten sich nach der NRKVO (Niedersächsische Reisekostenverordnung).

Alle Fortbildungsveranstaltungen finden i. d. R. bzw. zum Teil in der dienstfreien Zeit statt. Auch dann ist die Genehmigung der Dienststelle Voraussetzung für die Anmeldung und die dienstrechtliche Absicherung. Bei der Online-Anmeldung müssen Sie bestätigen, dass Ihnen diese Genehmigung vorliegt.

Die Anmeldung über die VeDaB Datenbank ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung.

Es gelten die „Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an dienstlichen Fortbildungen“:
http://www.nibis.de/nli1/allgemein/fortbildung/teilnahmebedingungen.pdf
Zielsetzung
Verstehen, was bei einer Traumatisierung passiert , wie sich kurz- und langfristige Folgen darstellen und wie man zu einem wirkungsvollen pädagogischen Umgang damit kommt.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hildesheim i
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Claudia Kapahnke-Blaase (Leitung)
Drucken
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln