Detailansicht

Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Einführung in die praktische Filmarbeit - Fortbildung Trickfilm
Nr.
kmzdh.AA.09
Dauer
6-7 Stunden
In Zusammenarbeit mit
Filmbildung NLQ
Anfang
nach Absprache
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmer
12
min. Teilnehmer
6
Kosten
kostenlos
Adressaten
Adressaten Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte aller Schulstufen. Einsatzgebiete des erlernten Wissens sind z.B. der Kunstunterricht (Comic/ Film / Fotografie/ Bild der Zeit), der Deutsch- und der Fremdsprachenunterricht. Durch die Kombination von selbstgestalteten (Hintergrund-)Bildern bzw. Figuren (künstlerischer Aspekt) und Ton (sprachlicher Aspekt) werden die curricularen Vorgaben verschiedener Fächer abgedeckt. Durch ein nachträgliches Bearbeiten mit einer Stimme aus dem Off können "verbildlichte" Hörspiele entstehen.
Veranstaltungstypen
  • Abrufangebot
Beschreibung
In dieser eintägigen Fortbildung geht es nach einer kurzen theoretischen Einführungsphase zu den verschiedenen Genres des Trickfilms und zu allgemeinen filmsprachlichen Mitteln direkt in die Praxis des animierten Films. Mit vergleichsweise einfachen Mitteln werden wir bewegte Bilder erstellen und damit kleine und große Geschichten erzählen. Dabei wird die Wahl der Materialien und Technik zur Erstellung eines Trickfilms zur Wahl gestellt. Entweder selbstgemalte zweidimensionale Legetrick-Bilder, oder dreidimensionale Legosteine (sog. Trickfilme) und Playmobilfiguren, oder aber Knetanimationen à la "Wallace & Gromit".

- Kennenlernen der Trickfilmtechniken (Zeichen-, Knet-, Puppen-, Lege-, Scherentrick u.v.m.)
- Einführung in die Technik (das Stativ, die Kameratechnik, Kameraeinstellungen) und die filmsprachlichen Mittel (Perspektive, Einstellungsgrößen)
- Vorbereitung: Geschichte erfinden, Storyboard zeichnen, Materialliste erstellen
- Herstellen eines Trickfilms - heißt: sehr, sehr viele Fotos machen
- Arbeit mit dem PC: Fotos in den Rechner "importieren" / Filmschnitt: Dauer der Standbilder/ Nachvertonung (Musik, O-ton, Synchronisation)
- Entwicklung von medienpädagogischen Projektideen und Unterrichtseinsatz

Software und Equipment, die zum Einsatz kommen
• Wir arbeiten mit den Rechnern des Medienzentrums, auf denen der kostenfreie Windows Live Movie Maker und Magix Video Pro X7 installiert sind. Der Windows Movie Maker steht Windows 7/8/10 Rechnern standardmäßig oftmals auch an Schulen zur Verfügung oder kann kostenfrei installiert werden.
• Es stehen 8 iPads mit verschiedenen Schnittprogrammen wie iMovie oder Stop Motion Studio zur Verfügung.
• Alle, die mit der eigenen Hardware arbeiten wollen, bringen diese bitte mit der installierten Software „Windows Live Movie Maker“ mit. Für alle App User (Rechner/ Tablet): bitte iMovie oder Stop Motion Studio installieren.

Bitte mitbringen:

• Eine aufgeladene Fotokamera mit Übertragungskabel und Ladekabel (bzw. Handy + Stativ + Übertragungskabel und Aufladekabel)
• Ein Headset/ Kopfhörer zum Einsprechen des Audiokommentars
• Evt. eigener Laptop/ Notebook mit Windows Live Movie Maker installiert. Für alle App User: iMovie oder Stop Motion Studio.
• Einen USB Stick oder dergleichen, um die Endresultate mit nach Hause nehmen zu können.
• Wünschenswert wäre es, wenn die Teilnehmer sich im Vorfeld Gedanken darüber machen welche Idee mit welchen Materialien umgesetzt werden könnte. Dementsprechend Materialien mitbringen (Stofftiere, Barbiepuppen, Playmobilfiguren). Auch bestimmte Hintergründe könnten vorher gestaltet werden. Beispiel: Will jemand eine Schulszene darstellen, könnte er einen Klassenraum abfotografieren und als Din A 4 ausdrucken (und auf Din A 3 hochfotokopieren) und das Foto an der Wand befestigen bzw. die Rückseite eines Schuhkartons damit auskleiden.
• Es wird darum gebeten, (gemafreie) Musik zum Unterlegen der Filme mitzubringen.



Verpflegung
Bitte Selbstverpflegung mitbringen, falls nicht die Mensa der Schule genutzt werden kann.

Referentin:
Alexandra Deberding (Lehrerin und Filmberaterin beim NLQ)


Beispielhafter Zeitplan

08:00 –09.00 Uhr

1. Begrüßung und Einführung in das Thema

2. Unterschiedliche Trickfilmarten mit Filmbeispielen

3. Filmsprachliche Mittel: Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven

4. Was braucht man für einen Trickfilm? Technik und Utensilien. Herstellen eines Trickfilms bedeutet sehr, sehr viele Fotos machen (12 Fotos/ Sek. Hier: 6-8 Fotos/Sek.)

5. Wie erfinde ich eine Geschichte? Tipps und Tricks.

09:00 – 09:30 Uhr

6. Erstellen eines kurzen Storyboards als Grundlage für den eigenen Trickfilm. Welche Materialien stehen mir zur Verfügung und welche brauche ich für meine Geschichte? Evt. Basteln von Trickfilmfiguren.

09:30 – 10:30 Uhr

7. Foto Shooting

8. Fotos in den Rechner importieren und im Schnittprogramm ein Projekt anlegen

9. Einführung in Windows Life Movie Maker. Filmschnitt: Dauer der Standbilder/

10.30 – 12.30 Uhr

10. Filmschnitt: Vor- und Abspann/ Nachvertonung (Musik, O-Ton, Synchronisation)


Mittagspause

13.00 - 14.00 Uhr


11. Präsentation der Ergebnisse und Reflexion

12. Entwicklung von medienpädagogischen Projektideen und Unterrichtseinsatz v. Trickfilm

13. Feedback und Abschluss/ Teilnahmebestätigungen
Ort

nach Vereinbarung (auch in Ihrer Schule)

Schulform

beliebig

Veranstalter
Medienzentrum Syke, Landkreis Diepholzi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Alexandra Deberding
Drucken
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln