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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Sprachbildung im Mathematikunterricht der Sekundarstufe – Basismodul und kommunikationsaktivierende Methoden
Nr.
KOL.A198
Dauer
nach Vereinbarung
Anfang
nach Absprache
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmer
24
min. Teilnehmer
14
Kosten
nach Vereinbarung
Veranstaltungstypen
  • Fortbildung
  • Fortbildung
Beschreibung
Kann ich nicht erklären, hab ich halt so gerechnet - Sprachbedingte Schwierigkeiten im Mathematikunterricht haben sowohl mehrsprachige als auch einsprachige Kinder und Jugendliche. Sprachsensibler Unterricht muss die oft implizit bleibenden sprachlichen Anforderungen explizit machen und Lerngelegenheiten für Sprachhandlungen und Sprachmittel bieten, die für das Fachlernen wesentlich sind. Denn für den Aufbau inhaltlicher Vorstellungen sind Sprachhandlungen unablässig.

In diesem Fortbildungsmodul sollen Lehrkräfte für Unterschiede in Sprachhandlungen sensibilisiert und ermutigt werden, die sprachlichen Anforderungen nicht zu senken (defensive Strategie), sondern Unterricht systematisch so zu gestalten, dass Lernende sie zunehmend besser bewältigen können. Dazu gibt das Modul vielfältige Ansätze für die Unterrichtsplanung, -gestaltung und -auswertung.

Dieses Basismodul führt in die Hintergründe und Ansätze der Sprachbildung im Mathematikunterricht ein. Es erfordert einige Konzepte und Selbsterfahrungen, um fachlich relevante sprachliche Anforderungen identifizieren zu können. Auf dieser Basis können erste Ansätze für sprach- und fachintegrierten Unterricht angeboten werden. Außerdem sollen die Teilnehmenden dafür sensibilisiert werden, durch welche Methoden Kommunikationsanlässe geschaffen werden können.


Mit einer Kartenabfrage werden Erfahrungshorizont und Problembewusstsein der Teilnehmenden erfasst. Ein anschließender Selbstversuch sensibilisiert für die Unterscheidung von kommunikativer und kognitiver Funktion von Sprache und die Bedeutung unterschiedlicher Sprachhandlungen für das Mathematiklernen.
Durch Erstellen von Erwartungshorizonten, Analyse eines Unterrichtsvideos und von Aufgaben und Lernendenprodukten bezüglich notwendiger Sprachhandlungen und Sprachmittel wird auf den Zusammenhang der fachlichen und sprachlichen Lernziele eingegangen.
Mit Hilfe des Prinzips der Darstellungsvernetzung erstellen die Lehrpersonen Aufgabenformate mit unterschiedlichen Vernetzungsaktivitäten zur Anregung von diskursiv reichhaltigen Lerngelegenheiten und planen sprachliche Hilfen gezielt mit ein.
Im Stationenbetrieb werden ausgewählte Methoden darauf untersucht, inwieweit sie kommunikationsaktivierend wirken. Notwendige Unterstützungsstrukturen werden dazu entwickelt.

Konzipiert wurden diese Module von Susanne Prediger & Dilan Şahin-Gür unter Mitarbeit von Lena Wessel, Volker Eisen, Udo Kietzmann und Nadine Wilhelm

Bei diesem Kurs handelt es sich um eine Abrufveranstaltung, die nur als schulinterne Fortbildung gebucht werden kann. Sollten Sie Interesse an einer schulinternen Fortbildung haben, so senden Sie uns gerne eine Mail an: ofz@uni-oldenburg.de
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Gabriele Leerhoff

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