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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Abgesagt: Ausweg aus der Überlastung - Designthinking als bewährte Methode in heterogenen Lerngruppen
Nr.
KOL.1836.009
Dauer
Do., 21.03.2019, 09:00 - 17:00 Uhr
Anfang
21.03.2019 , 09:00 Uhr
Ende
21.03.2019 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
12
Kosten
65,00 (inkl. Getränke)
Veranstaltungstypen
  • Fortbildung
Beschreibung
Der normale Unterricht sollte eigentlich nur Ort standardmäßiger Stoffvermittlung sein. Der Unterrichtsalltag zeigt aber, dass die anvisierten curricularen, MINT-, BNE- und Bologna-Ziele möglichst gut und gestärkt zu erreichen, schon bei einer Schulform eine echte Herausforderung ist. In der IGS und mit Inklusion müssen aber in der Regel Schüler*innen von vier Schulformen gleichzeitig so angesprochen werden, dass Unterrichtsstörungen möglichst nicht aufkommen.

Konventionelle Methoden greifen unter diesen Umständen nicht mehr. Die Verlierer*innen sind zunächst die Schüler*innen und die Lehrer*innen; Schule und Bildung im Weiteren , Fortschritt und Wohlstand später.

Hier kommt nun Designthinking ins Spiel. Designthinking ist eine bewährte, nachhaltige Stoffaneignungsmethode, die interessegebunden und zielgruppenorientiert funktioniert.
Designthinking entlastet dabei die Lehrkraft, indem der Stoffaneignungserfolg dem Lernenden übertragen wird, der in seinem Designthinking-Challengeteam dem gemeinsamen Teamerfolg zuarbeitet und dient.

Designthinking eignet sich ideal für heterogene Lern- bzw. Arbeitsgruppen. Teaminterne Projektleitung und Zeitmanager sind für den termingerechten Lernerfolg zuständig. Die Lehrkraft hilft als Lernmoderator*in, die gesetzten Ziele aufgabengetreu zu erreichen. Die Lehrkraft wird dadurch entlastet.

Möglich wird das durch die Kombination der Stoffaneignungsmethode Designthinking mit einer speziellen Arbeitsmethodik, die der Referent durch langjährige Schulpraxiserfahrung in die 90-Minuten-Taktung des deutschen Bildungssystems optimiert hat.

Ganz nebenbei werden mit dieser Methode einerseits Respektlosigkeit und Stress reduziert, andererseits Integration und Lernmotivation gesteigert. Und dies fächerübergreifend, stoffaneignend und stoffvertiefend.

Designthinking unterscheidet sich von Kooperativem Lernen vor allem dadurch, dass innerhalb des Regelunterrichts methodisch ein Projektunterricht stattfinden kann, und dass die Verantwortung für Stoffaneignungserfolg und Ergebnisgüte bei den Schüler*innen liegt.

Die vom Designthinking-Challengeteam selbst vorgeschlagene Challengeaufgabe kann auch im Vertretungsunterricht praktiziert werden, wodurch die Vertretungslehrkraft entlastet und der Unterricht inhaltlich vorangetrieben wird.

Schulform

Sek I-Bereich,

Sek II-Bereich,

Studienseminar

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Andreas Weihmann

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