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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Mit Sprachbildung Brücken bauen - Möglichkeiten und Perspektiven in Schule
Nr.
KAUR.847.165
Dauer
Mittwoch, 21.11.2018, 8.15-16.15
In Zusammenarbeit mit
Bildungsregion Ostfriesland
Anfang
21.11.2018 , 08:15 Uhr
Ende
21.11.2018 , 16:15 Uhr
Anmeldeschluss
09.11.2018
max. Teilnehmer
120
min. Teilnehmer
40
Kosten
15,- € vor Ort zu entrichten
Adressaten
Lehrkräfte aller Schulformen und Fächer, die ihren Fachunterricht sprachsensibel gestalten wollen, Schulleitung, Schulsozialarbeiter*innen, Schulbegleiter*innen, Pädagogische Mitarbeiter*innen, Erzieher*innen und Interessierte.
Beschreibung
Programm

Ab 8.15 Ankommen, Orientierung vor Ort
8.30 Begrüßung
8.45 Eröffnungsvortrag
Sprachliche Bildung- Eine gemeinsame Aufgabe aller Fächer! Hanne Brandt, Universität Hamburg
09.45 Kaffeepause
10.15 Phase 1 der Workshops W1 –W7
11.45 Mittagspause mit Verlagsausstellung und “Markt der Möglichkeiten“
13.15 Zwischenbericht aus den Workshops
13.30 Kultusminister Grant H. Tonne im Dialog zum Thema „Sprachbildung“. Podiumsgespräch mit Vertreter*innen der Ostfriesischen Landschaft
14.00 Phase 2 der Workshops W1 – W 7
15.45 Sprachbildung vor Ort - Weiterarbeit in regionalen Gruppen
16.15 Ende der Veranstaltung

Einführungsvortrag
Sprachliche Bildung - Eine gemeinsame Aufgabe aller Fächer!

Hanne Brandt, Universität Hamburg, FörMig

Der Einführungsvortrag geht der Frage nach, warum sprachliche Fähigkeiten einen wichtigen Schlüssel für schulischen Erfolg darstellen. Dazu werden wir uns unter anderem die Eigenheiten des bildungssprachlichen Registers vergegenwärtigen und anhand von Aufgaben aus dem Fachunterricht nachvollziehen, wie die Leistungen in z.B. mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern von den sprachlichen Kompetenzen der Lernenden beeinflusst werden. Mit dem Konzept der „Durchgängigen Sprachbildung“, das während des Modellprogramms FörMig (Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) entwickelt wurde, stellt die Referentin einen erprobten Ansatz vor, der das Ziel hat, Schüler(innen) bei der Entwicklung bildungssprachlicher Fähigkeiten systematisch zu unterstützen.

BITTE WÄHLEN SIE AUS DEN FOLGENDEN WORKSHOPS EINEN AUS.

WS 1
Interkulturelle Elternarbeit - Kriterien berücksichtigen und Stolpersteine aus dem Weg schaffen

Inayet Erdin
Berater im Sprachbildungszentrum der NLSchB am Standort Aurich, Lehrer an der Friesenschule Leer

Wie kann ich „Interkulturelle Elternarbeit“ planen und durchführen? Welche Kriterien und Problemstellungen muss ich für eine erfolgreiche Elternarbeit bedenken?
Sie sind eine engagierte Lehrkraft und möchten alle Eltern als Erziehungspartner gewinnen, vor allem die Eltern mit Migrationsgeschichte.
In dieser Fortbildung geht es um die Frage, wer diese sogenannten Eltern mit Migrationsgeschichte überhaupt sind. Unter der Prämisse der Interkulturalität werden Kriterien und Inhalte für eine erfolgreiche und gelungene Elternarbeit thematisiert und handlungsorientiert erarbeitet. Des weiteren soll geklärt werden, in welchen Bereichen die Eltern eingesetzt und als Ressource verstanden werden können. Sie, als Teilnehmer*in dieser Fortbildung, werden auch für Stolpersteine und Vermeidungsstrategien sensibilisiert.

WS 2
Hör mal die Herkunftssprachen!
Stärkung der Ich-Identität und Entfaltung von Potentialen im Grundschulalltag

Elina Novajas
M.A. Soziale Arbeit und Bildung / Referentin zu den Themen Sprachbildung, Mehrsprachigkeit und Literacy, Educational Consultant im Verlag Mantra Lingua

Die Bedeutung einer gut entwickelten Erstsprache als Basis für das Erlernen einer Zweitsprache ist bekannt und hinreichend belegt.
Doch wie können Schulen den Erstsprachen der Kinder einen Platz geben und sie somit fördern? Was hat das aktive Aufgreifen der Erstsprachen in den Schulalltag damit zu tun, dass Kinder ihre Potentiale entfalten können und in ihrer Ich-Identität gestärkt werden? Und wie kann das gelingen?
In einem theoretischen Teil wird mit fachlichem Input auf diese Fragen eingegangen und Möglichkeit zum Austausch gegeben. Anschließend werden Materialien vorgestellt, die besonders gut geeignet sind, die Erstsprachen der Kinder einzubeziehen und sicht- und hörbar zu machen. Die Materialien können anschließend mit Blick auf verschiedene Kriterien unter die Lupe genommen und selbst ausprobiert werden.

WS 3
Sprachstand erheben – Schüler*innen sinnvoll fördern

Christiane Arndt, Sprachbildungskoordinatorin des Sprachbildungszentrums der Nds. Landesschulbehörde, Aurich

- Sie suchen praktikable Werkzeuge, um den Sprachstand der Schüler*innen zu erheben und Förderbedarfe in Deutsch als Zweitsprache zu erkennen?
- Für eine sprachsensible Unterrichtsplanung benötigen Sie Möglichkeiten, um die Voraussetzungen der Schüler*innen bezogen auf die in ihrem Fach erwarteten Kompetenzen zu ermitteln und passgenaue Methoden zur Förderung auswählen zu können?
- Sie wollen Ihre Schüler*innen (nichtdeutscher) Herkunftssprache noch gezielter fördern?
- Sie benötigen Beispiele, wie Sie einen Förderplan für Zweitsprachlernende sinnvoll aufbauen können?
Hier lernen Sie verschiedene Verfahren zur Sprachstandserhebung in der Schule kennen und können diese praktisch erproben. Sie können aufgrund dieser Erfahrung die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis sowie die Vor- und Nachteile der Verfahren gut einschätzen und zukünftig passgenaue Werkzeuge wählen, um den Lernstand der Schüler*innen so gut wie möglich zu beschreiben. Durch die Sprachstandserhebung erhalten Sie konkrete Hinweise für die sinnvolle Förderung. Sie erfahren, wie die Ergebnisse der Sprachstandserhebung in einen Förderplan einfließen können und lernen ausgewählte Methodenwerkzeuge zur Förderung im (Fach-) Unterricht kennen.
Folgende „Werkzeuge“ zur Sprachstandserhebung sind Ihnen nach dem Workshop vertraut:
• Beobachtungen zur Sprachbiographie
• C-Test als Test- und Screening-Verfahren
• Hörverstehen
• Niveaubeschreibungen als Beobachtungsinstrument
• Profilanalyse nach W. Grießhaber

WS 4
Sprachförderlicher Unterricht – (wie) geht das?

Hanne Brandt, Universität Hamburg, FörMig-Projekt

In den Bildungs- und Rahmenplänen ist die Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen als gemeinsame Aufgabe aller Fächer fest verankert. Insbesondere Fachlehrkräfte, die nicht Deutsch als Zweitsprache studiert oder Qualifizierungsangebote in diesem Bereich wahrgenommen haben, stellt die Forderung, neben der Vermittlung fachlicher Inhalte auch „die Sprache zu Sache“ zu unterrichten, vor eine Herausforderung. In diesem, an den Vortrag anknüpfenden Workshop werden verschiedene unterrichtspraktische Ansätze für eine sprachförderliche Gestaltung des Fachunterrichts vorgestellt. Dabei werden Sie Qualitätsmerkmale durchgängiger Sprachbildung kennenlernen und Unterrichtsvideos, die im Rahmen des Modellprogramms FörMig entstanden sind, analysieren.

WS 5
Und jetzt auch noch Theater?! – Sprachbildung und Sprachförderung mit Mitteln des Theaters

Ulrike Heymann, Malik Meyer, Theatric, Emden

Sie möchten Ihr Repertoire an Methoden zur Sprachförderung erweitern? Sie möchten Ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen noch lebendiger und abwechslungsreicher gestalten? Dann sind Sie in diesem Workshop richtig!
Theater ist Kommunikation – nicht ausschließlich, aber für Theatric ganz wesentlich über das Medium Sprache. Darstellende Aktivitäten und Ausdrucksformen, szenische Improvisationen und das Entwickeln von Geschichten und Rollenfiguren regen zum Sprechen an und unterstützen Sprachbildung und Sprachförderung. Die kommunikativen und sozialen Prozesse im Theater tragen zu besonders intensiver und nachhaltiger Sprachentwicklung bei.
Mit wenig Theorie und viel Praxis möchten wir Ihnen theaterpädagogische Methoden im Kontext von Sprachförderung nahebringen und dabei auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse oder Probleme eingehen.

WS 6
Wortschatzerweiterung in der Grundschule

Katerina Kurth
Beraterin im Sprachbildungszentrum der NLSchB am Standort Aurich, Lehrerin der GS Grüner Weg, Emden

Wie begleiten Sie Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen auf dem Weg zur Fach- und Bildungssprache , so dass sich der Wortschatz systematisch erweitert?
Welche Methoden, Materialien und angemessenen Hilfen können Sie im alltäglichen Unterricht zur Verankerung neuer Wörter nutzen?
Sie lernen und erproben in diesem Workshop, wie Sie Ihren Unterricht sprachlich so vorbereiten, dass Sie gezielt die Bildungssprache Ihrer Kinder fördern. Sie wissen zudem einzuschätzen, welche sprachlichen Anforderungen Ihr Unterricht bereithält, und wie Sie für Vorentlastung und angemessene sprachliche Hilfen sorgen können.
Außerdem werden Sie ein Gespür für Besonderheiten und Stolpersteine in der deutschen Sprache und der Sprachentwicklung bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache entwickeln und können dies bei Ihrer Unterrichtsplanung und im Unterricht berücksichtigen.
Bitte bringen Sie – soweit vorhanden - Material (Arbeitsbögen, Bücher etc.) mit, welches Sie bald in Ihrem Unterricht einsetzen werden.

WS 7
Digitale Medien im DaZ-Unterricht

Karin Ransberger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ - Verantwortliche für Digitale Medien

Sie möchten Ihren DaZ-Unterricht um die Dimension des digitalen Lehrens und Lernens erweitern?
In diesem Workshop lernen Sie Tools für den Präsenzunterricht und für das Selbstlernstudium kennen. Hinweise zur notwendigen Medienkompetenz und zu Hierarchien im Unterricht werden den Workshop ebenso begleiten wie Überlegungen zu Qualitätskriterien, die die Auswahl, den Einsatz und die Auswertung von digitalen Medien erleichtern. Bringen Sie zum Workshop gerne Ihr aktuelles Lehrwerk oder Unterrichtsvorhaben mit. Wir planen gemeinsam eine kurze digitale Sequenz für Ihren Unterricht.

15.45 Uhr
Sprachbildung vor Ort – Weiterarbeit in regionalen Gruppen

Leitung der Gruppen durch die Berater*innen des Sprachbildungszentrums
In der letzten Phase des Fachtags stellen sich die Sprachkoordinator*innen der Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und der Stadt Emden mit ihrer Arbeit und ihren Angeboten für die Schulen und Lehrkräfte vor.
In den regionalen Gruppen können Netzwerke entstehen oder erweitert werden, die kollegialen und fachlichen Austausch und damit Ihre Entlastung zum Ziel haben. Eine bedarfsorientierte Weiterarbeit im Jahr 2019 kann schon an dieser Stelle inhaltlich und zeitlich auf Ihre Bedarfe abgestimmt werden. Das Sprachbildungszentrum und die kommunalen Sprachkoordinator*innen begleiten, beraten und unterstützen Sie dabei gern in fachlicher Hinsicht.

HINWEIS: Verlagsausstellung und Markt der Möglichkeiten in der Mittagspause
Damit Sprachbildung gelingen kann, benötigen Kinder ein vielfältiges sprachliches Angebot, aber auch ein haltgebendes Bezugssystem. Oftmals ist die Familie durch Integrationsprozesse oder Fluchterfahrung stark verunsichert, so dass auch sie Unterstützung und Orientierung benötigt. Der Markt der Möglichkeiten, der als Rahmenprogramm in der Mittagszeit zur Verfügung steht, gibt einen Überblick über die Vielzahl von Angeboten. Vertreter*innen außerschulischer Einrichtungen aus den Landkreisen Wittmund, Leer, Aurich und der Stadt Emden informieren u.a. über die „Mehrsprachige Homepage“ bis hin zum „Dolmetscherpool“. Darüber hinaus werden mehrere Verlage ihre Produkte zum Themenfeld Sprachbildung ausstellen.


Organisation
Almut Hippen und Gerda Mülder, Bildungskoordinatorinnen der Bildungsregion Ostfriesland, Tel. 04941 179977

Gabi Kleen, Fortbildungsbeauftragte im Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung im RPZ , kleen@ostfriesischelandschaft.de, 04941 179987

Bildungskoordinatorinnen für den Bereich Sprachbildung der Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und der Stadt Emden

Der Teilnehmerbeitrag von 15,- € ist vor Ort zu entrichten und beinhaltet einen Mittagsimbiss.
Reisekosten werden vom Veranstalter nicht erstattet.


Die Veranstaltung wird durch Fotoaufnahmen dokumentiert. Die Teilnehmenden erklären sich mit der Anmeldung damit einverstanden, dass Aufnahmen von ihnen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Ostfriesischen Landschaft verwendet werden dürfen.
Sofern Sie dies nicht möchten, teilen Sie dies bitte dem Fotografen vor Ort mit.

Zielsetzung
Sprachliche Bildung ist Aufgabe aller Fächer und der an Schule Beteiligten. Der Fachtag unterstützt Sie in Ihrer täglichen Arbeit, erweitert Ihr Repertoire und bietet Gelegenheit zur Vernetzung mit weiteren Sprach-Bildungs-Akteur*innen.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Aurich, Regionales Pädagogisches Zentrum Aurichi
verantwortlich
Workshops

10:15

11:15

12:15

13:15

14:15

15:15

WS01 Interkulturelle Elternarbeit

Interkulturelle Elternarbeit - Kriterien berücksichtigen und Stolpersteine aus dem Weg schaffen Inayet Erdin

Wie kann ich „Interkulturelle Elternarbeit“ planen und durchführen? Welche Kriterien und Problemstellungen muss ich für eine erfolgreiche Elternarbeit bedenken? Sie sind eine engagierte Lehrkraft und möchten alle Eltern als Erziehungspartner gewinnen, vor allem die Eltern mit Migrationsgeschichte. In dieser Fortbildung geht es um die Frage, wer diese sogenannten Eltern mit Migrationsgeschichte überhaupt sind. Unter der Prämisse der Interkulturalität werden Kriterien und Inhalte für eine erfolgreiche und gelungene Elternarbeit thematisiert und handlungsorientiert erarbeitet. Des weiteren soll geklärt werden, in welchen Bereichen die Eltern eingesetzt und als Ressource verstanden werden können. Sie, als Teilnehmer*in dieser Fortbildung, werden auch für Stolpersteine und Vermeidungsstrategien sensibilisiert. Ref. Inayet Erdin Berater im Sprachbildungszentrum der NLSchB am Standort Aurich, Lehrer an der Friesenschule Leer

WS03 Foerdern

Sprachstand erheben – Schüler*innen sinnvoll fördern

- Sie suchen praktikable Werkzeuge, um den Sprachstand der Schüler*innen zu erheben und Förderbedarfe in Deutsch als Zweitsprache zu erkennen? - Für eine sprachsensible Unterrichtsplanung benötigen Sie Möglichkeiten, um die Voraussetzungen der Schüler*innen bezogen auf die in ihrem Fach erwarteten Kompetenzen zu ermitteln und passgenaue Methoden zur Förderung auswählen zu können? - Sie wollen Ihre Schüler*innen (nichtdeutscher) Herkunftssprache noch gezielter fördern? - Sie benötigen Beispiele, wie Sie einen Förderplan für Zweitsprachlernende sinnvoll aufbauen können? Hier lernen Sie verschiedene Verfahren zur Sprachstandserhebung in der Schule kennen und können diese praktisch erproben. Sie können aufgrund dieser Erfahrung die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis sowie die Vor- und Nachteile der Verfahren gut einschätzen und zukünftig passgenaue Werkzeuge wählen, um den Lernstand der Schüler*innen so gut wie möglich zu beschreiben. Durch die Sprachstandserhebung erhalten Sie konkrete Hinweise für die sinnvolle Förderung. Sie erfahren, wie die Ergebnisse der Sprachstandserhebung in einen Förderplan einfließen können und lernen ausgewählte Methodenwerkzeuge zur Förderung im (Fach-) Unterricht kennen. Folgende „Werkzeuge“ zur Sprachstandserhebung sind Ihnen nach dem Workshop vertraut: • Beobachtungen zur Sprachbiographie • C-Test als Test- und Screening-Verfahren • Hörverstehen • Niveaubeschreibungen als Beobachtungsinstrument • Profilanalyse nach W. Grießhaber Ref. Christiane Arndt, Sprachbildungskoordinatorin des Sprachbildungszentrums der Nds. Landesschulbehörde, Aurich

WS04 Sprachfoerderlich unterrichten

Sprachförderlicher Unterricht – (wie) geht das ?

In den Bildungs- und Rahmenplänen ist die Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen als gemeinsame Aufgabe aller Fächer fest verankert. Insbesondere Fachlehrkräfte, die nicht Deutsch als Zweitsprache studiert oder Qualifizierungsangebote in diesem Bereich wahrgenommen haben, stellt die Forderung, neben der Vermittlung fachlicher Inhalte auch „die Sprache zu Sache“ zu unterrichten, vor eine Herausforderung. In diesem, an den Vortrag anknüpfenden Workshop werden verschiedene unterrichtspraktische Ansätze für eine sprachförderliche Gestaltung des Fachunterrichts vorgestellt. Dabei werden Sie Qualitätsmerkmale durchgängiger Sprachbildung kennenlernen und Unterrichtsvideos, die im Rahmen des Modellprogramms FörMig entstanden sind, analysieren. Ref.Hanne Brandt, Universität Hamburg, FörMig-Projekt

WS05 Theater

Und jetzt auch noch Theater?! – Sprachbildung und Sprachförderung mit Mitteln des Theaters

Sie möchten Ihr Repertoire an Methoden zur Sprachförderung erweitern? Sie möchten Ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen noch lebendiger und abwechslungsreicher gestalten? Dann sind Sie in diesem Workshop richtig! Theater ist Kommunikation – nicht ausschließlich, aber für Theatric ganz wesentlich über das Medium Sprache. Darstellende Aktivitäten und Ausdrucksformen, szenische Improvisationen und das Entwickeln von Geschichten und Rollenfiguren regen zum Sprechen an und unterstützen Sprachbildung und Sprachförderung. Die kommunikativen und sozialen Prozesse im Theater tragen zu besonders intensiver und nachhaltiger Sprachentwicklung bei. Mit wenig Theorie und viel Praxis möchten wir Ihnen theaterpädagogische Methoden im Kontext von Sprachförderung nahebringen und dabei auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse oder Probleme eingehen. Ref. Ulrike Heymann, Malik Meyer, Theatric, Emden

WS06 Wortschatzerweiterung GS

Wortschatzerweiterung in der Grundschule

Wie begleiten Sie Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen auf dem Weg zur Fach- und Bildungssprache , so dass sich der Wortschatz systematisch erweitert? Welche Methoden, Materialien und angemessenen Hilfen können Sie im alltäglichen Unterricht zur Verankerung neuer Wörter nutzen? Sie lernen und erproben in diesem Workshop, wie Sie Ihren Unterricht sprachlich so vorbereiten, dass Sie gezielt die Bildungssprache Ihrer Kinder fördern. Sie wissen zudem einzuschätzen, welche sprachlichen Anforderungen Ihr Unterricht bereithält, und wie Sie für Vorentlastung und angemessene sprachliche Hilfen sorgen können. Außerdem werden Sie ein Gespür für Besonderheiten und Stolpersteine in der deutschen Sprache und der Sprachentwicklung bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache entwickeln und können dies bei Ihrer Unterrichtsplanung und im Unterricht berücksichtigen. Bitte bringen Sie – soweit vorhanden - Material (Arbeitsbögen, Bücher etc.) mit, welches Sie bald in Ihrem Unterricht einsetzen werden Ref. Katerina Kurth Beraterin im Sprachbildungszentrum der NLSchB am Standort Aurich, Lehrerin der GS Grüner Weg, Emden

WS07 Digitale Unterstuetzung

Digitale Medien im DaZ-Unterricht

Sie möchten Ihren DaZ-Unterricht um die Dimension des digitalen Lehrens und Lernens erweitern? In diesem Workshop lernen Sie Tools für den Präsenzunterricht und für das Selbstlernstudium kennen. Hinweise zur notwendigen Medienkompetenz und zu Hierarchien im Unterricht werden den Workshop ebenso begleiten wie Überlegungen zu Qualitätskriterien, die die Auswahl, den Einsatz und die Auswertung von digitalen Medien erleichtern. Bringen Sie zum Workshop gerne Ihr aktuelles Lehrwerk oder Unterrichtsvorhaben mit. Wir planen gemeinsam eine kurze digitale Sequenz für Ihren Unterricht. Ref.Karin Ransberger Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ - Verantwortliche für Digitale Medien

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