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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Literarisches Schreiben im Deutschunterricht (Prosa)
Nr.
KGÖ.NLF18.38.04
Dauer
18 Tage (21./22.9.18, 2./3.11.18, 19.01.19; 8./9.2.19, 1./2.3.19, 30.3., 20./21.9.19, 22./23.11.19., 24./25.1.20, 6./7.3.20)
In Zusammenarbeit mit
Literarisches Zentrum Göttingen, Fachdidaktik Deutsch Universität Göttingen
Anfang
21.09.2018 , 10:00 Uhr
Ende
22.09.2018 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
01.06.2018
max. Teilnehmende
15
Kosten
200,- (Anreise und Übernachtung sind im Preis nicht enthalten)
Adressaten
Deutschlehrkräfte aller Schularten der Sekundarstufe aus Niedersachsen.
Beschreibung
Im Rahmen des bundesweiten Programms „Weltenschreiber – das Literaturvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche“ der Robert Bosch Stiftung bietet das Literarische Zentrum Göttingen in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum der Universität Göttingen / Netzwerk Lehrkräftefortbildung und der Fachdidaktik Deutsch zwei landesweite Lehrkräftefortbildungen zum Literarischen Schreiben im Deutschunterricht an für die Bereiche "Lyrisches Schreiben" und "Erzählendes Schreiben". Die Fortbildungen finden zeitgleich in benachbarten Räumen statt, einige Einheiten werden gemeinsam unterrichtet.

Die Fortbildung "Erzählendes Schreiben" wird von dem Autor Markus Orths geleitet und stellt die Prosa und ihre Vermittlung in den Vordergrund. An mehreren Schreibtagen wird das Schreiben von erzählenden Texten erlernt. Dabei geht es erst einmal darum, den Teilnehmenden die Angst zu nehmen vor dem leeren Blatt, Lust und Freude zu schüren am Prozess des Schreibens. Es wird ein geschützter Raum geboten für das Entdecken, Erfahren und In-Form-Bringen eigener Kreativität. Die freie Entfaltung des fließenden Schreibens begegnet behutsam den Fragen und Möglichkeiten einer konkreten Gestaltung: Worüber schreibe ich überhaupt? Was genau ist eigentlich eine Idee und wie finde ich sie? Womit fange ich an? Lasse ich mich überraschen oder plane ich alles? Aus welcher Perspektive schreibe ich? Wie ist das Spannungsverhältnis von Erlebtem und Erfundenem? Welche konkreten Möglichkeiten der Darstellung stehen mir zur Verfügung? Wie klingt das Geschriebene? Und welche Sprache wähle ich? Wie kann ich meinen Text zu einem Ende bringen? Und vieles andere mehr. Die Werkstatt „Erzählendes Schreiben“ bietet Entdeckungsräume für das Eigene, für das, worüber jemand wirklich schreiben will und muss. Dies geschieht in vielerlei Annäherung, sowohl durch spielerische Übungen und durch das Erleben des Schreibens als auch durch Bewusstmachung und inspirierende Blicke auf literarische Texte.
An den Transfertagen werden die Teilnehmenden angeleitet, ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem literarischen Schreiben für die eigene unterrichtliche Praxis in der Schule fruchtbar zu machen. Sie stehen unter der Leitfrage, wie sich das Lehren und Lernen literarischen Schreibens im Unterricht gestalten lässt.

Referent:
Markus Orths (Autor)

Didaktische Begleitung
Prof. Dr. Christoph Bräuer und Dr. Silke Kubik (Fachdidaktik Deutsch Universität Göttingen),
Zielsetzung
Im Rahmen der Fortbildung wird die Kompetenzorientierung der Lehrenden in den Mittelpunkt gestellt. Indem Deutschlehrkräfte zu eigenen praktischen Schreib- und Überleitungsversuchen angeleitet werden und bestimmte Techniken und Verfahren kennenlernen, erweitern sie ihre Gestaltungskompetenz. Vor dem Hintergrund dieser Ziele werden didaktisch-methodische Konzepte zu den Formen des lyrischen und erzählenden Schreibens im Deutschunterricht angeboten.
Schulform

Sek I-Bereich,

Sek II-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Göttingen - Netzwerk Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Gesa Husemann (Leitung)

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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