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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

„Lehrer*in werden, sein und bleiben“ Persönliche Potentiale und berufliche Notwendigkeiten - 3. Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Osnabrück
Nr.
ZLB-2018-001
Dauer
7,5 Stunden
Anfang
08.06.2018 , 09:30 Uhr
Ende
08.06.2018 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
08.05.2018
max. Teilnehmer
150
min. Teilnehmer
50
Kosten
25,00 EUR ( für Studierende und Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst ermäßigt 10,- € )
Adressaten
Angesprochen sind Lehrer*innen, Schulleiter*innen, Angehörige der Studienseminare und Fortbildungszentren, Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst, Vertreter*innen der Niedersächsischen Landesschulbehörde sowie Lehrende und Studierende der Universität und der Hochschule Osnabrück.
Beschreibung
Die dritte Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Osnabrück wird am 08. Juni 2018 stattfinden.

Im Rahmen der dritten Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Osnabrück wird mit „Lehrer*in werden, sein und bleiben – Persönliche Potentiale und berufliche Notwendigkeiten“ ein Thema in den Mittelpunkt gerückt, das in allen Phasen der Lehrerbildung von zentraler Bedeutung ist und viele Fragen aufwirft: Kann eigentlich jede*r Lehrer*in werden, oder sind dafür spezifische psychosoziale Basiskompetenzen notwendig? Welche Rollenzuschreibungen sind mit dem Berufsbild verbunden, und wie kann eine konsistente und professionelle Rolle entwickelt werden?
Wie kann die Motivation für den Lehrberuf geweckt und im schulischen Alltag aufrechterhalten werden? Warum erleben so viele Lehrer*innen einen Burn‐out, während andere ihr Berufsleben lang sehr zufrieden in ihrem Traumberuf tätig sind und sich zeitlebens damit verbunden fühlen? Was kann man selbst tun, um bis zur Pensionierung in der Berufung aufzugehen?
Welche persönlichen Faktoren (Wissen, Kompetenzen, Haltungen) eine „Lehrerpersönlichkeit“ ausmachen, wird von verschiedenen Beteiligten unter Umständen sehr
unterschiedlich eingeschätzt. Fast immer jedoch geht es um die grundsätzliche Frage, ob es sich bei einer Lehrerpersönlichkeit um ein Ensemble relativ stabiler Eigenschaften handelt, die in einem hohen Maß von genetischen Faktoren abhängig sind („Hat man oder hat man nicht!“), oder ob sich im Gegenteil eine Lehrerpersönlichkeit über die Entwicklung geeigneten Handlungswissens und berufsspezifischer Kompetenzen entwickeln lässt („Kann man lernen!“). Die hier nur angedeuteten unterschiedlichen Meinungen bilden den Ausgangspunkt für einen Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren mit dem Ziel der kritischen Reflexion bewährter Routinen und neu eingeführter Konzepte, aber auch der Selbstvergewisserung.

Für eine Keynote zum Thema Lehrerpersönlichkeit konnte mit Herrn Prof. Dr. Martin Rothland (Universität Siegen) ein ausgewiesener Experte u.a. für die Themen berufsspezifische Motivation, personale Kompetenzen und Erwartungen, aber auch Berufsperspektiven angehender Lehrer*innen, Einstellungen zu kollegialer Kooperation im Lehramt sowie Nutzung und Wirkung des Praxissemesters in der Lehrerbildung gewonnen werden.


Ablauf:
9.30 – 10.00 Uhr: Ankommen und Kaffee
10.00 – 10.15 Uhr: Begrüßung und Einführung
10.15 – 11.15 Uhr: "Man hat es oder hat es nicht" Lehrerpersönlichkeit, die unermüdliche Suche nach dem "geborenen Erzieher"?
Prof. Dr. Martin Rothland / Universität Siegen
11.15 – 11.30 Uhr: Übergang zur Foren‐Phase
11.30 – 13.00 Uhr: 1. Forenphase
13.00 – 14.00 Uhr: Mittagsimbiss und Gelegenheit zum Austausch
14.00 – 15.30 Uhr: 2. Forenphase
15.30 – 16.00 Uhr: Kaffee und Gelegenheit zum Austausch
16.00 – 17.00 Uhr: Fishbowl‐Diskussion „Lehrer*in werden, sein und bleiben –
Persönliche Potentiale und berufliche Notwendigkeiten“
Gegen 17.00 Uhr: Verabschiedung


Informationen zu den Foren:

Angebote am Vormittag:

V1. „Lebenslang im Wandel – Professionelles Reagieren auf neue Herausforderungen gesellschaftlicher Heterogenität“
Prof. Dr. Dorothee Barth / seit 2014 Professorin für Musikdidaktik (Gymnasium) am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück
Anne Bubinger / seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin für Musikdidaktik (Gymnasium) am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück


V2. „Wo fängt Lehrer*in-Sein an und wo hört Lehrer*in-Sein auf? Schüler*innen und sich selbst gerecht werden.“
Katharina Graalmann / Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Osnabrück, Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik
Hendrik Graalmann / zum Zeitpunkt der Tagung: Lehrer in Elternzeit


V3 „Werte- und Menschenrechtsbildung in der Lehrerbildung“
Dr. Susanne Müller-Using / Seit 2013 Forschungsstellensprecherin der interdisziplinären Forschungsstelle Werte-Bildung der Universität Osnabrück; seit 2014 Wissenschaftliche Leiterin des Costa Rica-Zentrums an der Universität Osnabrück


V4. „Berufsbegleitende wissenschaftliche Zertifikationsangebote – Ein Fortbildungsformat für (Berufsschul-)Lehrer*innen?“
Dr. Karin von Moeller; Sebastian Flottmann; Simone Rechenbach / Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Verbundprojekt KeGL in der Abteilung New Public Health, Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Universität Osnabrück
Prof. Dr. Birgit Babitsch / Leiterin des Verbundprojektes KeGL sowie der Abteilung New Public Health, Institut für Gesundheitsforschung und Bildung, Universität Osnabrück


Angebote am Nachmittag:

N1. „Unterrichtsstörungen – Beziehungsgestaltung – Kommunikation. (Neuen) Herausforderungen im beruflichen Alltag mit Selbstkompetenz begegnen“
Thomas Künne / Schulpsychologischer Dezernent, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Osnabrück


N2. „Dompteur, Kumpel, Lernbegleiterin? – Durch Reflexion zur Rollenfindung“
Franziska Bredehöft, Angela Pues, Carolin Sponheuer, Christine Wolterink / wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Portfolio-Projekt, Universität Osnabrück


N3. „Als Gymnasiallehrer*in an einer Gesamtschule arbeiten“
Prof. Dr. Ingrid Kunze / Professorin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Allgemeine Didaktik / Lehren, Lernen an der Universität Osnabrück
Anja Pawelzig / Didaktische Leiterin an der Gesamtschule Schinkel


N4 "Lehrer*in in der Grundschule
– Umgang mit der Vielfalt der Erwartungen"
Günter Nordmann / ehemaliger Gundschulleiter



Hinweise zur Anmeldung:
- Bitte wählen Sie bei Ihrer Anmeldung jeweils ein Forum am Vormittag und am Nachmittag aus.
- Teilen Sie im Feld "Bemerkungen" jeweils einen Zweitwunsch für die beiden Foren-Phasen mit.
- Notieren Sie im Feld "Bemerkungen" bitte auch, welcher der genannten Akteursgruppen ( siehe Adressaten ) Sie angehören (Achtung: Der ermäßigte Teilnehmerbeitrag von € 10,00 kann nur bei Angabe "Studierende/r" oder "Lehrer*in im Vorbereitungsdienst" berücksichtigt werden).

Detailliertere Informationen zur ZLB Jahrestagung 2018 und zu den Foren finden Sie unter:
https://www.uni-osnabrueck.de/?id=14211

Zielsetzung
Ausbau der Vernetzung von Theorie und Praxis, themenorientierter Austausch und gemeinsames Lernen aller an der Lehrerbildung beteiligten Akteursgruppen
Schulform

beliebig

Veranstalter
Universität Osnabrück Zentrum für Lehrerbildungi
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Prof. Dr. Andreas Brenne
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