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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Gegen Radikalisierung und Ideologien der Ungleichwertigkeit – Wie kann Schule präventiv handeln?“
Nr.
18.39.13
Dauer
Tagesveranstaltung
In Zusammenarbeit mit
MK
Anfang
27.09.2018 , 09:30 Uhr
Ende
27.09.2018 , 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
13.09.2018
max. Teilnehmer
150
Kosten
kostenlos
Adressaten
Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10.
Beschreibung
Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit sind bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Die Fachtagung gibt einen Überblick über deren verschiedene Formen und Ausprägungen (Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Neo-Salafismus, Sexismus, Trans-/Homophobie, Antiromaismus).
Im Rahmen von Workshops wird thematisiert und diskutiert, wie sich die unterschiedlichen Ideologien der Ungleichwertigkeit auch in der Schule äußern können. Es werden praktische Konzepte vorgestellt, wie in der Schule mit diesen Einstellungen und Haltungen pädagogisch umgegangen werden kann.
Gemeinsam wird diskutiert, wie eine demokratische Schule der Vielfalt der Herausbildung und Verfestigung von Ideologien der Ungleichwertigkeit und einer möglichen Radikalisierung junger Menschen pädagogisch vorbeugen kann. Der Schlüssel hierzu ist es, allen Schülerinnen und Schülern Partizipation und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen und Gemeinschaftsangebote zu machen.


Zielsetzung
In Zeiten zunehmender Tabubrüche im öffentlichen politischen Diskurs ist es zwingend notwendig Schülerinnen und Schüler zu befähigen, diese als solche zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Demokratie behauptet und entwickelt sich durch aktives Eintreten für ihre Werte. Der Schul- und Unterrichtsalltag muss daher Abschied nehmen vom "nur" Reagieren auf Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hin zu einem offensiv gelebten und solidarischen Miteinander. Ziel ist die Schule, die sich für Demokratie engagiert.
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Beatrix Albrecht
Kurt Edler
Dr. Markus End
Dr. Rosa Fava
Jawaneh Golesorkh
Florian Grawan
Mona Herder
Michael Höntsch (Leitung)
Sarah Iken
Nico Kerski
Daniela Krause
Claudia Schanz
Rosa Trincone

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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