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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

BNE-Landestagung 2019 der außerschulischen Lernorte in Niedersachsen: BNE in die Breite! Multiplikatoren aus den außerschulischen Lernorten als ein Motor für die schulische Qualitätsentwicklung
Nr.
19.35.02
Dauer
2 Tage
Anfang
29.08.2019 , 09:30 Uhr
Ende
30.08.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
24.07.2019
max. Teilnehmer
150
min. Teilnehmer
80
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte mit Abordnungsstunden an außerschulischen Lernorten
Beschreibung
Die Landestagung BNE ist eine Fortbildungstagung, die für Lehrkräfte an anerkannten außerschulischen Lernstandorten BNE, Personal der Trägereinrichtungen in Niedersachsen und Fachpersonal aus der NLSchB und dem MK im Bereich BNE regelmäßig stattfindet.

Unter anderem werden in Workshops außerschulische Lernorte vor Ort aktiv erkundet. Außerdem werden Informationen zu den neueren Entwicklungen innerhalb der Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt und dadurch Arbeitsweisen implementiert sowie vertieft.
In diesem Jahr wird das Fortbildungspotential der außerschulischen Lernorte BNE fokussiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Die Veranstaltung wird im Auftrag des MK von der NLSchB in Zusammenarbeit mit dem NLQ organisiert.

Für Lehrkräfte an ALOs ist die Veranstaltung kostenlos.

WICHTIG! Bitte schreiben Sie unter "Bemerkungen", falls Sie bereit sind, ein Zimmer zu teilen - bitte mit Namen.


GEPLANTES PROGRAMM:

Donnerstag, 29.8.

09:00 - 09:30 Uhr : Ankommen
09:30 - 10:00 Uhr. Begrüßung
10:00 – 10:15 Uhr: Grußworte des Ministers
10:15 - 11:00 Uhr: Vorstellung der sechs Angebote der Lernstandorte in Hannover, die am 30.8. besucht werden
11:00 - 11:30 Uhr: Kaffeepause und Eintragen
in die Listen für den Besuch der außerschulischen Lernorte in Hannover
11:30 – 12:30 Uhr: Kooperation von Schulen mit außerschulischen Partnern
Claudia Schanz (MK)
12:30 – 13:30 Uhr: Mittagessen
13:30 - 14:00 Uhr Mittagspause bzw. Aufbau vom Markt der Möglichkeiten
14:00 - 16:00 Uhr: Markt der Möglichkeiten mit Bezug zum Tagungsthema (parallel Kaffee) -
Präsentation von Lehrerfortbildungen, Kursen für Studienseminare und langfristigen Kooperationen mit Schulen
16:00 - 18:30 Uhr: Moderiertes Gespräch mit dem MK
18:30 – 19:30 Uhr. Abendessen

- Gespräche am Abend -

Freitag, 30.8.

bis 09:00 Uhr: Frühstück
09:00 - 12:00 Uhr: Besuch von Energie-Lab, Schulbiologiezentrum Hannover und Zoo-Schule
12:30 – 13:30 Uhr: Mittagessen
13:30 Uhr – 15:00 Uhr: Impuls: Schule im Aufbruch - Magret Rasfeld
15:00 – 16:00 Uhr: Abschluss der Tagung

Informationen zu den Workshops an den ALO in Hannover am 30.8., Dauer ca. 2,5 Stunden - Wahlmöglichkeit vor Ort am 29.8.:


Zoo Schule I:

Kooperation in der Ausbildung von Sonderpädagog*innen mit dem Institut für Sonderpädagogik der Universität Hannover. Darstellung des Gesamtprojekts, das sich über zwei Semester erstreckt. In diesem führen ca. 25 Student*innen eine Unterrichtseinheit mit einer bereits angemeldeten Klasse im Zoo durch. Aufgezeigt wird die strategische Einbindung der Schulen bzw. der Lehrkräfte, die eine Projektwoche im Zoo nutzen. Für die Student*innen ergibt sich eine reale Gelegenheit zur Unterrichtspraxis mit SuS. Die Universität benotet die Unterrichtsprojekte der Studenten auf Grundlage einer Abschlusspräsentation.

Zoo Schule II:

Student*innen des Lehramts an Gymnasien lernen den Zoo exemplarisch als außerschulischen Lernort kennen. Sie wenden exemplarisch die methodisch-didaktische Aufbereitung von originalen Begegnungen an. Sie erfahren den inhaltlichen Mehrwert einer Exkursion an einen außerschulischen Lernort und werden angeregt, den Zoo oder einen anderen Lernort selbständig zu nutzen. Jeder Unterrichtsgang (45´) wird im Anschluss mit der gesamten Gruppe kriteriengeleitet reflektiert und analysiert. Die Lehrkraft am Lernort benotet den Unterrichtsgang auf Grundlage einer schriftlichen Reflexion und gibt eine abschließende Rückmeldung.

Energie-Lab:

Die Passivhausschulen-Fortbildung beinhaltet Experimente, Lehrermaterial und freie Gespräche – auch für Skeptiker.
Im Zuge des Neubaus vieler Schulen treten auch Akzeptanz- und Lüftungsprobleme auf. Die Fortbildung vermittelt Wissen über die neuen Bauweisen und die Einstellung von Lüftungsgeräten. Es gibt sowohl Informationen für Lehrkräfte als auch für Hausmeister.
Ein Großteil der Versuche ist in jeder Schule durchführbar.

Schulbiologiezentrum Hannover I : Schulbienen

Bienen an die Schulen! Der Unterricht in der Schulbienen AG erweitert die Handlungs- und Gestaltungskompetenz der SchülerInnen durch die Verantwortung für „ihr“ Bienenvolk und das Arbeiten in Eigenregie, sie erhöht die Bewertungskompetenz des eigenen Handelns sowohl in Bezug auf die Schulbienen als auch in Bezug auf die Bedeutung der Bestäuberinsekten für Mensch und Natur aus sozialer, ökonomischer, ökologischer Sicht.
Vorgestellt wird die Lehrerfortbildung (Modul 1 und 2), die LehrerInnen dazu befähigt, ohne imkerliche Grundausbildung eigenständig kleine Schulbienenvölker zu halten und daran zu unterrichten. Handlungsorientiert werden Arbeitsschritte, Methoden zur Arbeit an den Schulbienenvölkern, und Material zur (Wild)Bienenpädagogik erstellt.

Schulbiologiezentrum Hannover II: Naturnahe Gestaltung von Schulgeländen

Mehr Naturnähe für mehr Naturerfahrung auf dem Schulgelände. Will man den Schulhof naturnaher gestalten, stößt man auf viele Stolpersteine. In diesem Workshop soll es um Anregungen, konkrete Beispiele und Erfahrungen bei der Neugestaltung von Schulgeländen gehen und um ein anschließendes Nutzungskonzept im naturwissenschaftlichen Unterricht.
Im Workshop wird gezeigt, welche Gestaltungskriterien in die Planung von naturnahen Schulgeländen einfließen und wie man einen Modellbautag an der Schule plant und durchführt. Mit Hilfe der Ergebnisse können Gespräche zur Umsetzung mit den zuständigen Behörden und Verwaltungen geführt werden. Des Weiteren gibt es Informationen wie Gelder eingeworben werden können und wie die Realisierung der naturnahen Neugestaltung des Schulgeländes ablaufen kann.

Schulbiologiezentrum Hannover III: Konzeption von Projektwochen für Schulen

Die Projektwochen, die in Form von Materialkisten angeboten werden und nur geringfügig vom Personal des Lernorts betreut werden, sind für beide Seiten ein gutes Angebot. Dazu gibt es eine neue Methode ähnlich dem Prinzip der Escape Rooms. Es geht darum, dass SuS versuchen sollen eine verschlossene Kiste zu öffnen. Dies gelingt den SuS nur durch das Anwenden ihres erlernten Fachwissens. Der intrinsische Antrieb ist in dieser Hinsicht nicht das Erlernen von Fachwissen, sondern das Öffnen der verschlossenen Kiste. Mit der Verknüpfung zwischen den spielerischen und fachlichen Aspekten der Methode, wird versucht die Motivation fachliche Inhalte zu steigern und somit den Lernerfolg zu erhöhen.

Zielsetzung

Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Fortbildungskonzepte an außerschulischen Lernorten kennen und können diese Fortbildungskonzepte in Rahmen ihres Arbeitskontextes anwenden.

Sie informieren sich über den aktuellen Stand der Arbeit im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und die aktuelle Umsetzung an außerschulischen Lernorten in Niedersachsen.

Sie vernetzen sich untereinander im Bereich Fortbildung.

Schulform

beliebig

Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Veronika Büschgens
Regina Bömer
Mathias Fuchs
Meike Helmke
Cornelia Heuer
Julia Holtzhauer (Leitung)
Gabriele Janecki
Edgar Knapp
Dr. Regine Leo
Johanna Löber
Jan Möller
Jürgen Rahmel
Margret Rasfeld
Julia C. Reimelt
Claudia Schanz
Dirk Schröder-Brandi
Burkhard Verch
Ursula von der Heyde

Meldeschluss erreicht.

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