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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Selbstgefährdung bei Jugendlichen
Nr.
KBED18.18.061
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
03.05.2018 , 09:00 Uhr
Ende
03.05.2018 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
19.04.2018
max. Teilnehmer
20
min. Teilnehmer
12
Kosten
93,- € bis 125,- € p. P. je nach Teilnehmendenzahl, inkl. Verpflegung
Adressaten
Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter/innen, Schulsozialarbeiter/innen und Schulleitungen aller Schulformen
Beschreibung
Immer mehr Jugendliche verletzen sich selbst, berichten von suizidalen Gedanken, verweigern Essen und Trinken, nehmen Drogen oder bringen sich in gefährliche Situationen.
Hier bestehen häufig Unsicherheiten bei den Lehrkräften, die mit diesen Themen konfrontiert werden. Was rät man den Betroffenen? Ab wann muss man Dritte einschalten, um akute Gefährdungen abzuwenden? Welche Hilfestellen gibt es? Und wie schafft man es, diese Probleme nach Feierabend nicht mit nach Hause zu nehmen? Dies sind Punkte, mit denen sich jede Lehrkraft auseinandersetzen muss, um effektiv helfen zu können.

Die Teilnehmer/innen lernen verschiedene Formen von Selbstgefährdung kennen. Sie lernen weiterhin, diese im schulischen Alltag wahrzunehmen sowie den Grad der Gefährdung einzuschätzen und situationsangemessen zu reagieren. Darüber hinaus tauschen sie sich über den Umgang mit solchen belastenden Situationen im Schulalltag aus und bekommen Strategien vermittelt, um die eigene Belastung zu verringern. Zusätzlich können eigene Fallbeispiele mitgebracht und spezifische Fragen geklärt werden.

Übersicht der Fortbildungsinhalte:
- Formen von Selbstgefährdung: Selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität, Essstörungen, Drogenkonsum und die aktive „Suche nach Gefahr“
- Identifikation der Gefährdung im Schulalltag
- Gespräche mit den Betroffenen sowie mit den Eltern
- Übergang in weitere Hilfsangebote (auch unfreiwillige Hilfen bei akuter Gefährdung)
- Techniken gegen das Grübeln und gegen schlaflose Nächte
- Fragen und Fallbeispiele

Arbeitsmethoden in der Fortbildung:
- Vortrag inkl. Fallbeispiele und Möglichkeit zur Diskussion eigener Fälle
- Erfahrungsaustausch im Plenum sowie in Kleingruppen
- Bei Bedarf Rollenspiele zur Gesprächsführung


Referentin:
Rieke Petersen, M. Sc. Klinische Psychologie

Angaben zur Qualifikation:
• Psychologin (Master of Science Klinische Psychologie)
• Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen, Lehrstuhl für Klinische Kinderpsychologie
• In der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Verhaltenstherapie)
• Langjährige Erfahrungen im Bereich der schulbasierten Prävention (Altersgruppe 6-18 Jahre) sowie in ambulanter und stationärer Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
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Wichtiger Hinweis:
Die Einladung zur Veranstaltung erfolgt nach dem Anmeldeschluss, i. d. R. ca. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn per e-mail. Eine Absage der Veranstaltung erfolgt im gleichen Zeitraum.
Dienstrechtl. Versicherungsschutz wird gewährt, wenn eine Genehmigung der Schulleitung vorliegt.
Bitte beachten Sie, dass Sie mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung die *Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an Veranstaltungen* akzeptieren. Sie finden die Bedingungen unter:
http://kompetenzzentrum.ev-bildungszentrum.de/teilnahmebedingungen/
Zielsetzung
Ziel ist, dass die Teilnehmer/innen auf verschiedene Formen der Selbstgefährdung professionell reagieren können. Das Sicherheitsempfinden bezüglich eigener Reaktionen soll gestärkt werden; Unsicherheiten und Grübeleien nach Feierabend sollen verringert werden.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Bad Bederkesa Ev. Bildungszentrum i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
M. Sc. Klinische Psy Rieke Petersen
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